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Das Kooikerhondje

Das Kooikerhondje zählt in den Niederlanden zu einer der ältesten Hunderassen. Spanische Edelleute sollen während ihrer Herrschaft in den Niederlanden die bunten "Vogelhunde" mitgebracht haben. 

Während des Zweiten Weltkriegs war das Kooikerhondje fast ausgestorben. Aus den verbliebenen fünfundzwanzig Hunden wurde die Rasse durch Frau M.C.S Baronesse van Hardenbroek van Ammerstol  unter dem Züchternamen "Van Walhalla" im 1942 neu aufgebaut. Die FCI-Anerkennung erfolgte im Jahr 1971.

Das Kooikerhondje gehört ähnlich wie der Spaniel zu den Vogelhunden, und wurde in speziellen Fanganlagen zur Entenjagd eingesetzt. Diese Fanganlagen heissen auf Niederländisch "Kooi" (auf deutsch "Koje"). Der Betreiber einer solchen Anlage war der "Kooiker", daher der Name der Rasse. 

Für die Arbeit in den sogenannten "Entenkoois" müssen Kooikerhondjes wachsam und territorial sein. Früher überwachten sie nach getaner Arbeit das Areal und machten auf eindringende Menschen, Hunde oder Entenraubtiere aufmerksam. Gleichzeitig jagten sie Ratten und anderes Ungeziefer, da sie eine Bedrohung für die nistenden Enten oder die Nahrungsversorgung ihrer Besitzer darstellten. All diese Arbeiten erforderten Loyalität, schnelle Intelligenz, Unabhängigkeit, Furchtlosigkeit und einen räuberischen Instinkt.

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